Ein Bioalkohol-Glaskamin spendet stimmungsvoll Wärme

Einem prasselnden Kaminfeuer kann wohl kaum jemand widerstehen. Für viele Menschen ist es der Inbegriff von Romantik, andere empfinden es einfach nur als entspannend, aber fast jeder findet Gefallen daran. Beim Skiurlaub in den Bergen lässt man daher den Abend gerne einmal vor dem Kamin im Hotel oder auf der Hütte ausklingen. Viele würden sich das besondere Ambiente, das solch ein Feuer schafft, gerne nach Hause holen, verfügen aber über keinen Rauchabzug oder Schornstein. Selbst wenn beides vorhanden ist, kann es Hindernisse geben, etwa wenn der Vermieter einem Umbau nicht zustimmt. Früher konnte man in diesem Fall höchstens auf einen elektrischen Kamin ausweichen, bei dem aber meist deutlich zu erkennen ist, dass es sich um kein echtes Feuer handelt. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Bioalkohol-Glaskamin eine gute Alternative, da dieser weder einen Abzug noch sonstige Anschlüsse benötigt. Da er in verschiedenen Größen erhältlich ist, gibt es auch für kleinere Wohnungen das passende Modell.

Die Installation ist denkbar einfach. Der Bioalkohol-Glaskamin wird je nach Ausführung entweder mit einem Akkuschrauber oder einer Bohrmaschine an der Wand befestigt oder am gewünschten Platz aufgestellt. Dabei gibt es relativ wenige Regeln zu beachten, lediglich direkt am offenen Fenster sollte er nicht stehen, damit die Flamme nicht mit starkem Wind in Berührung kommt. Sofern kleinere Kinder im Haushalt wohnen, sollte der Bioalkohol -Glaskamin außerhalb ihrer Reichweite liegen, sofern es sich nicht um ein komplett geschlossenes Modell handelt. Auch wenn dies der Fall ist, sollte man vorsichtig sein, da Glas ein guter Wärmeleiter ist und die Scheiben daher während des Betriebs sehr heiß werden können.

Bioethanol ist ein verhältnismäßig ergiebiger Brennstoff. Je nach Einstellung kann man mit einem Liter den Kamin bis zu vier Stunden betreiben. Verkauft wird dieser besondere Alkohol in der Regel in einem Gebinde mit zehn Litern Inhalt. Einige Modelle verwenden aber statt des flüssigen Alkohols ein Brenngel, das auf der Basis von Bioethanol hergestellt wird. Dieses hat aber keine nennenswerte Heizleistung, weshalb diese Kamine lediglich als Dekoration geeignet sind.

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Flüssiggas für Haus & Garten

Flüssiggas ist einer der Stoffe, welcher in fast jedem Bereich des Hauses und des Gartens eingesetzt werden kann. Es kann explizit als Wärmespender der Heizungsanlage im Haus dienen oder auch als Grillanzünder fungieren. Für beide Bereiche, den Garten und das Haus, gibt es verschiedene Flaschen, welche eingesetzt werden können. Es muss zudem immer beachtet werden, dass diese Flüssiggasflaschen nach ihrer Füllmenge überprüft werden müssen. Ist diese auf etwa 10 Prozent gesunken sollte die Flasche neu gefüllt werden.

Wo kann solch eine Flasche aufgefüllt werden?

Da es die Flaschen in verschiedenen Größen gibt, hat jeder Besitzer auch verschiedene Möglichkeiten die aufzufüllen. Hier gibt es zum Beispiel die Füllstation für Flüssiggas, welche in jedem Baumarkt zu finden ist. Hier werden die leeren Flaschen gegen volle Flaschen ausgetauscht. Hier muss jedoch beachtet werden, dass ab einer bestimmten Größe der Baumarkt auch kein Flüssiggas mehr ausgibt. Bei wirklich extrem großen Behältern zur Lagerung des Gases ist es empfehlenswert eine Füllstation zu sich nach Hause kommen zu lassen.

Hat sich ein Hausbesitzer entschieden eine Flüssiggasheizung installieren zu lassen muss er sich einen vernünftigen Partner suchen. Hier kann entweder das Branchenbuch behilflich sein oder es wird sich im Internet über Anbieter schlau gemacht. Hier ist es zu empfehlen, dass nur Seiten mit langjähriger Erfahrung besucht werden, wie zum Beispiel http://www.einecke-berlin.de/. Da kann sich jeder sicher sein eine kompetente Beratung und gute Qualität zu bekommen. Dies ist hier nämlich sehr wichtig, da sonst Fehler entstehen können, die gerade bei Flüssiggas sehr gefährlich sein können.

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Umweltfreundlicher Hausbau ohne Flüssiggas

Sobald sich für ein Haus entschieden worden ist kommen weitere technische Fragen auf, wie zum Beispiel woher man seine Energie beziehen möchte oder was für eine Heizungsanlage benutzt werden soll. Gerade in Zeiten des Klimawandels haben diese Fragen einen besonderen Stellenwert, da es über kurz oder lang dazu kommen wird, dass kein Haus mehr ohne umweltfreundliche Heizungsanlagen gebaut werden darf.

Ist Flüssiggas eine Alternative?

Wenn es ein zukünftiger Hausbesitzer richtig machen möchte, sollte dieser keine Heizung mit Flüssiggas wählen. Hierbei handelt es sich zwar um eine Form der Heizung, die die Umwelt schon sehr schont, jedoch ist dies nur eine Zwischenlösung. Auf http://www.hausbau-berlin.org/ oder anderen einschlägigen Seiten werden eine Menge Alternativen vorgestellt, welche nur mit erneuerbaren Energien arbeiten.

Auf solchen Portalen wird zum Beispiel sehr intensiv auf die Solarthermie eingegangen, welche sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat. Durch neue Folien und viel bessere Speichermöglichkeiten hat sich die Solarthermie fest auf dem Markt etabliert. Weiterhin kann zum Beispiel auf http://www.hausbau-berlin.org/ nachgelesen werden, dass die Anschaffung solch einer Anlage heute auch nicht mehr allzu teuer ist, da der Staat Solarenergie stark subventioniert. Auch Wind ist immer weiter auf dem Vormarsch. Werden hier die geplanten Trassen in den nächsten Jahren ausgebaut kann die gewonnene Wärme schnell und mit wenigen Verlusten durch ganz Deutschland transportiert werden und einen wichtigen Beitrag zu einem umweltfreundlichen Heizen leisten. Es gibt also genügend Möglichkeiten den Hausbau umweltfreundlich zu gestalten, wenn jede Person den Mut aufbringt auf die neuen Technologien zu vertrauen und darin im Endeffekt zu investieren.

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Gas oder Solar für die Heizung?

Ist die eigene Heizung kaputt und muss erneuert werden steht jeder vor der Wahl Gas oder Solar. Dies ist vor allem mit dem Klimawandel zu begründen, da heute von allen Hausbesitzern und der Bundesrepublik Deutschland viel Wert darauf gelegt wird, dass Modernisierungen so umweltfreundlich wie möglich gestaltet werden.

Zwei Möglichkeiten gibt es hier:

Die erste Variante, welche in Betracht kommt ist die Heizung mit Gas. Hier handelt es sich um eine Variante, welche zwar schon sehr umweltfreundlich ist, jedoch trotzdem mit dem fossilen Brennstoff Gas arbeitet. Das bedeutet, dass e sich maximal um eine Übergangslösung handelt, denn auch die Vorräte auf der Erde an Gas gehen mit jedem Monat weiter zur Neige. Vorteil dieser Methode ist jedoch, dass Gas in flüssiger Form sehr ergiebig ist und nur wenig zum Beispiel an einer Gasetagenheizung geändert werden muss. Ist also gerade nicht genügend Geld vorhanden eine komplett neue Heizungsanlage zu installieren ist die Gasheizung sicherlich sehr sinnvoll.

Anders verhält es sich bei der zweiten Methode. Solaranlagen mit Solarthermie sind den meisten Hausbesitzern noch unbekannt. Hier handelt es sich jedoch um einer der saubersten Heizungsanlagen, da hier die Wärme direkt aus der Sonnenkraft gewonnen wird. Diese Heizungsform ist mit den meisten vorhandenen Heizungen kompatibel und lässt sich leicht installieren. Manchmal sind jedoch komplette Neubauten der Heizungsanlage nötig, um sich von der Sonne mit Wärme versorgen zu können.

So hat jede Technik seine Vor- und Nachteile, welche gegeneinander abgewogen werden müssen. In jedem Fall sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden, um die optimale Lösung zu finden.

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Das Passivhaus und seine Vorteile

Beim Passivhaus wird darauf gesetzt, über eine optimale Thermoisolierung und die konsequente Ausnutzung aller Energiepotentiale eine größtmöglichste Einsparung bei den Heizkosten zu erzielen. Werden dabei alle Ressourcen komplett genutzt, kommt man mit einem Zehntel des Energiebedarfes eines in herkömmlicher Bausweise errichteten Gebäudes aus.

Da permanent die Kosten für Energie und dabei insbesondere die Gaspreise steigen, schlägt das mit einer ordentlichen Einsparung zu Buche und sorgt dafür, dass sich die Investitionskosten sehr schnell rechnen. Dabei erfolgt die Beheizung des gesamten Hauses über die Lüftungsanlage. Der Abluft wird die Energie entzogen, indem man sie über einen Wärmetauscher an die Frischluft weitergibt. Dabei geht auch keine Wärmeenergie verloren, die zum Beispiel vom Kühlschrank, dem Herd oder anderen Elektrogeräten stammt. Auch die Wärme, die im Raum befindliche Menschen an die Raumluft abgeben, wird dabei in den Heizkreislauf des Hauses eingespeist. Ein ähnliches Prinzip wird bei der Bereitstellung von Warmwasser angewendet. Auch hier wird dem Abwasser die Energie fast vollständig entzogen und über einen Wärmetauscher dem Frischwasser zugeführt.

Damit möglichst wenig Energie in diesem Prozess verloren geht, setzt man auf hohe Isolationswerte bei den Wänden, Fußböden, Fenstern und Türen. Dabei verfügen die Fenster im Passivhaus in der Regel sogar über eine dreifache Verglasung, die den Dämmwert gegenüber den herkömmlichen Doppelglasscheiben deutlich erhöht. Die fehlende Energie kann über auf dem Dach montierte Solarzellen zugeführt werden, die entweder direkt die thermische Energie der Sonnenstrahlung nutzt oder die Strahlung in elektrischen Strom umwandelt und diesen für die Beheizung nutzt.

Diese Art der umweltfreundlichen Bauweise wird in Deutschland von staatlicher Seite gefördert. Die gegenüber der herkömmlichen Bauweise erhöhten Investitionskosten werden teilweise bezuschusst oder es werden dafür auf Antrag zinsgünstige Förderdarlehen ausgereicht. Doch auch ohne Förderung rentiert sich das Passivhaus auf Dauer. Schon bei der Einsparung der Energiekosten kommt selbst mittelfristig ein ordentliches Sümmchen zusammen, das man – wenn man es beiseite legt – nach Ablauf der Zinsbindung für die Ablösung eines Teiles der Kredite einsetzen könnte.

Möchte man nicht auf ein Passivhaus setzten, lohnt sich vielleicht auch schon ein Tarifwechsel bei Erhöhung der Gaspreise.

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Die günstige und umweltfreundliche Autogas Anlage

autogas-anlage

Eine Autogas Anlage wird mit dem Kraftstoff Flüssiggas betrieben. Dabei gilt dieser Kraftstoff für das Auto als eine umweltfreundlichere Alternative, im Gegensatz zu einem Auto, welches mit Benzin oder mit Diesel betrieben wird. So mindert sich zum Beispiel die CO2-Emission bei der Verbrennung von Autogas um durchschnittlich 15 Prozent. Auch die sogenannten Stickoxide, welche bei der Verbrennung von Kraftstoffen auftreten, vermindern sich bei der Nutzung von Flüssiggas um durchschnittlich 20 Prozent. Der Anteil von Kohlenwasserstoff, welcher bei dem Kraftstoffverbrauch ungenutzt bleibt, mindert sich zudem auch um durchschnittlich 50 Prozent. Allerdings wird bei der Nutzung von Flüssiggas in einer Autogas Anlage in der Regel bis zu 20 Prozent mehr Kraftstoff verbraucht, als es zum Beispiel bei dem Verbrauch von Benzin der Fall wäre.

Neben der Umweltfreundlichkeit von Flüssiggas für das Fahrzeug spielen auch die wirtschaftlichen Aspekte eine wichtige Rolle. So wird zum Beispiel die Nutzung von Flüssiggas in Deutschland deutlich geringer besteuert. So soll der Steueranteil für Flüssiggas in Deutschland bis zum Jahre 2018 bei 9,74 Cent je Liter Flüssiggas liegen. Erst ab dem Jahre 2019 soll dieser Steueranteil auf insgesamt 22,1 Cent je Liter Flüssiggas angehoben werden. Diese steuerlichen Regelungen werden in Deutschland in dem Energiesteuergesetz geregelt. Dieses Gesetz löste am 15. Juli 2006 das Mineralölsteuergesetz ab.

Ein Fahrzeug mit einem Ottomotor kann in der Regel zu einem Fahrzeug mit Flüssiggasantrieb umgebaut werden. Vor dem Umbau des Fahrzeuges sollte eine mögliche Kostenersparnis errechnet werden. Dabei müssen neben den Kosten für den Umbau auch die jährliche Fahrtstrecke mit dem Fahrzeug und auch die Kostendifferenz für den Kraftstoff gegenübergestellt werden. Ein Fahrzeug, welches mit Autogas betrieben wird, verfügt in der Regel über eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern je Tankfüllung. Häufig werden die umgebauten Fahrzeuge mit einer Autogas Anlage jedoch auch noch zusätzlich mit der Benzinanlage betrieben, sodass die Reichweite dadurch erheblich erweitert werden kann.

© LPG-Marketing – Fotolia.com

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Wichtiges rund um die grüne Plakette in den Umweltzonen

grüne plakette

Die Zuordnung des jeweiligen Fahrzeuges zu den verschiedenfarbigen Plaketten, d.h. die Einführung eines solchen Systems, ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, die Qualität der Luft in den Umweltzonen entscheidend zu verbessern und zur Reduzierung des Feinstaubes (auch als Folge der EU-Leitlinie) beizutragen. Die Zuteilung der Plaketten erfolgt per Gesetz anhand klarer Kriterien und wird in der Praxis von speziellen Unternehmen vollzogen: Dieselbetriebene Fahrzeuge, die keinen Partikelfilter besitzen, erhalten, je nach Alter des Fahrzeuges, entweder eine gelbe oder eine rote Umweltplakette. Fahrzeuge mit jüngerem Baujahr und eingebautem Diesel-Partikelfilter werden in den meisten Fällen mit einer grünen ausgezeichnet. Verbraucher, die einen Benziner mit einem geregelten Katalysator (oder G-Kat) besitzen, können sicher damit rechnen diese ebenfalls zu erhalten. Aus diesem Grund können auch PKWs älterer Baujahre mit einer grünen Plakette ausgezeichnet werden. Benziner ohne G-Kat bekommen entweder die grüne Plakette oder gar keine Umweltplakette. Die Beschilderungen am Beginn und am Ende einer Umweltzone erteilen eine deutliche Auskunft im Hinblick auf die dort gültigen Plaketten. Bei Nicht-Berücksichtigung der Plaketten-Regelung droht ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Jene Umweltzonen gelten nach gesetzlicher Regelung für alle Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, unabhängig von der jeweiligen Antriebsart. Es herrschen jedoch zahlreiche Ausnahmeregelungen im Bezug auf diejenigen Fahrzeuge, die nicht verpflichtet sind, sich eine solche Plakette zuzulegen und damit natürlich auch von einem möglichen Fahrverbot in den Umweltzonen ausgenommen sind: Diese Ausnahmen beziehen sich zunächst auf alle mobilen Maschinen und Geräte, gerade im Bereich der Arbeitsmaschinen. Des Weiteren erstrecken sich diese Ausnahmeregelungen auf zwei- und dreirädrige (Mofas, Motorräder, Motorroller) oder auch leichte vierrädrige Fahrzeuge wie Quads. Wichtig ist auch der Ausschluss gehbehinderter, hilfloser oder blinder Verkehrsteilnehmer (die von Fahrzeugen transportiert werden oder sie selbst aktiv fahren) von jenem Gesetz, was durch den Nachweis im Schwerbehindertenausweis geschieht. Außerdem fallen Krankenwagen, Arztwagen, sowie Oldtimer (mit entsprechender Kennzeichnung) aus dem Geltungsbereich dieser gesetzlichen Anordnung.

Sollte man keine der drei Umweltplaketten erhalten, ist es nachträglich in jedem Fall möglich das Auto bei Anbietern, die sich im Wesentlichen auf das Nachrüsten in solchen Situationen spezialisiert haben, aufzurüsten.

© hs-creator – Fotolia.com

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Autogas: Kosten für eine umweltfreundliche Alternative

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In Zeiten des steigenden CO2-Bewusstseins im Sinne des Umweltschutzes sowie im Zuge steigender Preise für Energieträger aufgrund politischer Veränderungen und spekulativer Börsengeschäfte bieten sich auch für die Kraftstoffversorgung von Fahrzeugen zunehmend neue Alternativen. Zu diesen zählen unter anderem Erdgas (CNG), Flüssigerdgas (LNG) und auch Flüssiggas (LPG), das sogenannte Autogas.

Flüssiggas (LPG) als alternative Antriebsmethode für Kraftfahrzeuge existiert seit einigen Jahren auf dem Markt. Es ist ein Abfallprodukt der Erdöl- und Erdgasförderung. Zudem tritt dieses Gas auch bei der Produktion von Benzin und Diesel auf. Die Nutzung von Flüssiggas wurde erst mit dem Ansteigen der Preise von herkömmlichen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel lukrativ. So wurde dieses Nebenprodukt früher oft einfach nur abgebrannt.

Bei der Nutzung von Autogas als Kraftstoff spielen einige Faktoren eine wesentliche Rolle. Diese äußern sich zudem auch im Preis für die Nutzung eines solchen Fahrzeugs. Einige Kfz-Hersteller bieten heutzutage schon standardmäßig Fahrzeuge in ihrer Produktpalette an, welche geeignet sind, mit Flüssiggas als Kraftstoff betrieben zu werden. Dies schlägt sich jedoch auch in einem oftmals höheren Anschaffungspreis nieder. Zudem existieren Angebote, dass beim Kauf eines Neuwagens die Flüssiggasumrüstung ohne Aufpreis erfolgen kann.

Um ein herkömmliches Fahrzeug umzurüsten, ist zunächst zwingend ein Benzin-Ottomotor erforderlich. Die Umrüstung an sich schlägt mit Kosten zwischen 1.100 und 3.500 € zu Buche. Zudem ist der Verlust von Kofferraumvolumen zu berücksichtigen, da zur Autogasnutzung ein zusätzlicher Tank im Fahrzeug verbaut wird. Dieser kann wahlweise in der Reserveradmulde oder auch im Kofferraum platziert werden. Davon hängt dann auch stark das Füllvolumen ab. Bei einigen Fahrzeugtypen ist zum Schutz der für den Benzinbetrieb konzipierten Ventile die Zugabe von Additiven erforderlich. Der Preis für einen Liter Flüssiggas liegt in Deutschland zwischen 0,45 und ca. 0,75 €. Bei einigen Anbietern von Kfz-Versicherungen ist bei der Verwendung einer Flüssiggasanlage auch ein prozentualer Preisnachlass möglich.

© Christian Jung – Fotolia.com

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Das sparsame Auto benötigt vergleichsweise wenig Benzin

Hohe Benzinkosten können schnell zur finanziellen Belastung werden, insbesondere für Pendler, die täglich eine längere Strecke zu bewältigen haben und daher häufig tanken müssen. Sie sollten bei einer Neuanschaffung möglichst sparsame Modelle bevorzugen, um mit vergleichsweise wenig Treibstoff auskommen. Dies kann nicht nur zu einer deutlichen Ersparnis bei den Unterhaltskosten beitragen, sondern ist auch schonender für die Umwelt, die unter den Abgasen der vielen Fahrzeuge leidet. Außerdem sollte das sparsame Auto einen möglichst geringen Schadstoffausstoß ausweisen, damit es überall gefahren werden darf. Viele Städte haben inzwischen sogenannte Umweltzonen eingerichtet, in denen nur Autos mit den entsprechenden Plaketten zugelassen sind.

Wer hauptsächlich im Stadtverkehr unterwegs ist, sollte sich eventuell für einen Kleinwagen entscheiden, da dieser in der Regel weniger Benzin benötigt als ein größeres Auto. Unabhängig von der Fahrzeugart ist es aber auf jeden Fall sinnvoll, mehrere Modelle miteinander zu vergleichen. Einige Hersteller setzen nämlich bereits moderne Technologien ein, durch die sowohl der Verbrauch als auch der Schadstoffausstoß gesenkt werden. Zwar kann der Anschaffungspreis für diese Autos etwas höher sein als für vergleichbare Modelle, dieses gleicht sich auf lange Sicht aber meist durch günstigere Betriebskosten wieder aus. Dieser Effekt ist umso größer, je mehr man mit dem Fahrzeug unterwegs ist. Bei gelegentlichen Fahrten fällt der niedrigere Verbrauch nicht ganz so sehr ins Gewicht, dennoch sollte man beim Autokauf generell auf einen niedrigen Benzinbedarf achten.

Auch die Fahrweise hat Einfluss auf den Treibstoffverbrauch. Wer häufig abbremsen und wieder beschleunigen muss, wie es beispielsweise im Stadtverkehr oft der Fall ist, benötigt in der Regel mehr Benzin als jemand, der konstant in einem bestimmten, nicht übermäßig hohen Tempo fährt.

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